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Altenteilsverpflichtungen mindern Immobilien- und Unternehmenswerte


Bei der Bewertung von landwirtschaftlichen Betrieben oder einzelnen Wohnimmobilien im ländlichen Raum sind häufig Belastungen durch Altenteilsverpflichtungen zu berücksichtigen. Bei diesen Verpflichtungen handelt es sich um ein Paket in Art und Umfang unterschiedlich ausgeprägter und in der Regel grundbuchrechtlich gesicherter Wohnrechte und Reallasten. Zu den Reallasten zählen insbesondere Pflegeverpflichtungen. Bei familiären Vermögensauseinandersetzungen oder steuerlichen Bewertungsanlässen sind die Werte für Immobilien und Betriebe ohnehin schon häufig streitbefangen. Wertabschläge wegen der genannten Belastungen sind nicht einfach zu quantifizieren und müssen daher mit ganz besonderer Sorgfalt und entsprechendem Spezialwissen nachvollziehbar für die Beteiligten abgeleitet werden.

 

Das Thema wird in einem neuen Seminar des Hauptverbandes der landwirtschaftlichen Buchstellen und Sachverständigen e. V. (HLBS) ausführlich behandelt. Die Veranstaltung findet vom 29. bis 30. Oktober 2021 in Göttingen statt und wird ausschließlich für Präsenzteilnehmer angeboten. In einem Einführungsblock werden zunächst rechtliche und bewertungsmethodische Grundlagen erörtert. Danach werden in 2 Halbtagesblöcken Fallbeispiele mit entsprechenden Bewertungsaufgaben aus der Gutachtenpraxis vorgestellt und die jeweilige Vorgehensweise erörtert. Das Seminar richtet sich nicht nur an entsprechende Bewertungssachverständige, sondern spricht alle rechts-, steuer- und wirtschaftsberatende Berufe und sonstige fachinteressierte Kreise an, die mit dem Thema befasst sind. Ausführliche Seminarinformationen und die Teilnahmebedingungen sind bei der HLBS-Informationsdienste GmbH erhältlich (siehe unter verwandte Veranstaltungen).

 

Die Veranstaltung wurde vom HLBS-Fachausschuss "Landwirtschaft und Immobilienbewertung" initiiert.

 

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