Die Vergütungsregelungen nach dem EEG 2012 und die steuerlichen Brennpunkte für die Landwirtschaft
von Rechtsanwalt Prof. Dr. Martin Maslaton, Rechtsanwalt Dr. Helmut Loibl und Prof. Dr. Enno Bahrs
Zum Buch: Das EEG 2012 schafft für Biogasanlagen das bisherige Vergütungssystem ebenso wie das strenge Ausschließlichkeitsprinzip (Wegfall des NawaRo-Bonus, wenn nur ein einziges Mal ein unzulässiger Stoff eingesetzt wurde) vollständig ab. Künftig können Biogasanlagen grundsätzlich alles einsetzen, wofür eine entsprechende öffentlich-rechtliche Genehmigung vorliegt. Die Vergütung setzt sich künftig zusammen aus einer sogenannten Grundvergütung und einer Zusatzvergütung bestehend aus zwei sogenannten Einsatzstoffvergütungsklassen, wonach Zusatzvergütungen für bestimmte eingesetzte Stoffe erlangt werden können.
Allein aufgrund des jährlichen Aufkommens aus der Energieproduktion und –vermarktung wird die hohe steuerliche Relevanz erkennbar. Mit der zunehmenden Bedeutung der regenerativen Energien und der landwirtschaftlichen Anteile an der Energieproduktion „schwappen“ viele bedeutende Fragestellungen in die Landwirtschaft hinein. Daher werden in der Broschüre neben den Vergütungsregelungen einzelne Fragestellungen aus dem Ertrags-, Umsatz- und Erbschaftsteuerrecht anhand der Biogasproduktion angesprochen:
• Verrechnungspreise;
• Abgrenzung Landwirtschaft und Gewerbe;
• ertrag- und umsatzsteuerliche Einordnung einzelner Wirtschaftsgüter;
• Einordnung als selbständiges oder nicht selbständiges Wirtschaftsgut;
• Einordnung der Art der Wirtschaftsgüter als beweglich oder unbeweglich;
• die Dauer der Nutzbarkeit einzelner Wirtschaftsgüter;
• unentgeltliche Wertabgaben, die bei zunehmend privater Nutzung der selbst erzeugten Energie an Bedeutung gewinnen.
Die aktuelle Textfassung des EEG 2012 ist, soweit angesichts der zum 1.Januar in Kraft tretenden Änderungen von Bedeutung, in einer konsolidierten Fassung im Anhang auszugsweise abgedruckt.
Das Buch erscheint in der Schriftenreihe des Hauptverbandes der landwirtschaftlichen Buchstellen und Sachverständigen e.V. als Heft 188.
Zu den Autoren:
Prof. Dr. Martin Maslaton, Maslaton Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Leipzig, Dr. Helmut Loibl, Rechtsanwälte Puloka, Sobola, Loibl & Partner, Regensburg;
Prof. Dr. Enno Bahrs, Institut für Landwirtschaftliche Betriebslehre, Universität Hohenheim
ISBN: 978-3-89187-218-5
Ausgabe: 1. Auflage 2011
Seitenzahl: 110
Preis: 28,00 €
