Erläuterungen, Übersichten und Musterkalkulationen zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
von Dipl.-Ing. agr. Ulrich Keymer
Das EEG 2009 bringt Änderungen, die sowohl neue als auch alte Anlagen betreffen. An vielen Stellen haben sich die Voraussetzungen, an welche die Zahlungen geknüpft sind, geändert. Zudem wurden neue Boni eingeführt. Die Komplexität des Gesetzes hat im Vergleich zum EEG 2004 deutlich zugenommen. Insgesamt gesehen haben sich aber die Rahmenbedingungen für die Biogaserzeugung nochmals verbessert.
Der Autor beschreibt detailliert die Anspruchsvoraussetzungen für die staatliche Förderung und demonstriert anhand von tabellarischen Übersichten Vergütungen, Anschaffungskosten und Gasausbeute. Mit Hilfe der ausführlichen Musterkalkulation kann der Leser die Rentabilität der Biogaserzeugung einschätzen.
Wer unter den Rahmenbedingungen des EEG 2009 – bei mittelfristig zu erwartenden Substratpreissteigerungen – eine Biogasanlage erfolgreich betreiben will, braucht entweder den Gülle-Bonus oder erhebliche Überschüsse aus einer effizienten Wärmenutzung; am besten beides. Biogas als zweites Standbein ist für tierhaltende Betriebe mehr als eine Überlegung wert: Sind die Agrarpreise schlecht, geht es der Biogasanlage in der Regel gut und umgekehrt. Auch Trockenfermentationsanlagen werden versuchen, 30 Prozent Wirtschaftsdünger in Form von Mist zu bekommen oder, wenn Gülle verfügbar ist, genau rechnen und sich die Frage stellen: alter Technologie- oder neuer Gülle-Bonus
Zum Autor: Dipl.-Ing. agr. Ulrich Keymer, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Institut für Agrarökonomie, München
ISBN: 978-3-89187-212-3
Ausgabe: Heft 183 Schriftenreihe des HLBS / 1. Auflage 2009
Seitenzahl: 38
Der Artikel ist vergriffen.