Die Auswirkungen der Rechtsprechung auf die landwirtschaftliche Taxation / Heft 190

Dissertation

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von Dr. Harald Schüth

Die Rechtsprechung ist aus dem Taxationsalltag nicht mehr wegzudenken, denn die einschlägige Literatur wirkt nicht mehr nur als Grundlage für Richter bei der Entscheidungsfindung (und -begründung), sondern auch umgekehrt: Die Rechtsprechung hat auch Auswirkungen auf die Diskussionen in der Fachliteratur. Sie ist wichtiger Bestandteil der Arbeit von Sachverständigen, nicht zuletzt, weil bei jeder Bearbeitung von Taxationsaufgaben die jeweiligen Rechtsgrundlagen beachtet werden müssen.
Diese hier dargestellte Interdependenz ist Anlass, sich intensiv mit der Frage auseinanderzusetzen, welchen Einfluss die Rechtsprechung mittlerweile auf die Taxation hat und wie sich Entscheidungen der Gerichte auf die landwirtschaftliche Bewertungslehre und auf die praktische Bewertung auswirken.
In der Taxation wird die Auseinandersetzung mit der Rechtsprechung bislang entscheidungsbezogen“ durchgeführt. D. h., infolge einer Gerichtsentscheidung werden Lösungen für Bewertungsprobleme, je nach Komplexität, erarbeitet und diskutiert bzw. die gerichtlichen Vorgaben direkt übernommen. In dem vorliegenden Buch wird der Fokus auf den Gesamtblick der Rechtsprechung innerhalb eines Sachgebietes gelegt.

Die Dissertation von Harald Schüth wurde mit dem Promotionspreis 2015 der Deutschen Gesellschaft für Agrarrecht e.V. (DGAR) ausgezeichnet.

Inhalt                                   Vorwort

ISBN: 978-3-89187-222-2
Ausgabe: 1. Auflage 2015
Seitenzahl: 550

Preis: 54,00 €

 
HLBS