Enteignungsentschädigung bei Eingriffen in den landwirtschaftlichen Betrieb

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Volkmar Nies

Landwirtschaftliche Betriebe sind in vielfältiger Weise von Eingriffen in das Eigentum betroffen. Von der „klassischen Enteignung“ für Zwecke des Verkehrswegebaus über Beschränkungen des Grundeigentums durch umweltrechtliche Vorschriften bis hin zur Unterschutzstellung nach Denkmalschutzrecht – der Staat greift in vielfältiger Art und Weise in die Rechtsstellung der Betriebe ein.

Sachverständige, die in diesen Verfahren häufig zur Ermittlung von Entschädigungs- und Ausgleichszahlungen herangezogen werden, müssen mit den rechtlichen Grundlagen für die Ermittlung von  Entschädigungs- und Ausgleichszahlungen vertraut sein. Dies ist um so schwieriger, als dass die Gesetzgebung und Rechtsprechung in diesen Fragen in den letzten Jahren so manche Kehrtwendung vollzogen hat.

Die Broschüre erläutert in einem ersten Teil die Unterschiede von Enteignung, enteignungsgleichem und enteignendem Eingriff sowie ausgleichspflichtigen Inhalts- und Schrankenbestimmungen des Grundeigentums. In einem zweiten Teil werden die Grundzüge des Entschädigungsrechts am Beispiel des Verkehrswegebaus und die Regelungen über Ausgleichszahlungen am Beispiel des Naturschutz- sowie des Denkmalschutzrechts erläutert.

Der Autor ist als Leiter des Referates für Recht und Sachverständigenwesen der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mit den praktischen Fragestellungen seit vielen Jahren vertraut und durch zahlreiche Veröffentlichungen in diesem Bereich als Fachmann ausgewiesen.

ISBN: 978-3-89187-053-2
Ausgabe: 1. Auflage 2006
Seitenzahl: 116

Preis: 16,00 €

 
HLBS